Bio

BIO

Der 1995 in Düsseldorf geborene Gitarrist und Komponist Leon Maria Plecity kam schon sehr früh durch sein Elternhaus in Kontakt mit Jazzmusik und erhält ab seinem sechsten Lebensjahr Klavierunterricht. Mit 14 Jahren wechselt er zur Gitarre und nimmt zunächst Unterricht bei Raffael Sabouni, später dann bei Philipp van Endert. In dieser Zeit sammelt er erste Banderfahrungen und nimmt zweimal am Sommerkurs „Jazzemble“ in Remscheid teil.


Nach drei Jahren des Studiums am Institut für Musik Osnabrück bei Joachim Schoenecker und Andreas Wahl zieht es ihn 2016 nach Köln. Dort studiert er an der Hochschule für Musik und Tanz Köln Jazzgitarre bei Prof. Frank Haunschild und schließt sein Studium 2019 erfolgreich ab. Im Laufe seines Studiums erhält er die Gelegenheit, bei namhaften Künstlern wie Angelika Niescier, Christoph Hillmann, Sebastian Gramss, Hubert Nuss und Sebastian Sternal Unterricht zu erhalten. Darüberhinaus nimmt er an Workshops mit Dan Weiss, Christian McBride, Kurt Rosenwinkel und Wayne Krantz teil.


Mit der Osnabrücker Band „Lariza“ nimmt er 2015 und 2017 zwei Alben auf und spielt Konzerte in Deutschland, Österreich und Tschechien.


Mit seinem 2018 gegründeten Quintett spielt er mehrere Touren und über 20 Konzerte in Deutschland, den Niederlanden und der Schweiz. Im Oktober 2019 folgt das Debütalbum „Otherworld“, erschienen bei JazzHausMusik. Es folgen Konzerte bei den Jazz Nights Langnau, im Jazzclub Minden sowie der Jazzschmiede Düsseldorf. Das Leon Plecity Quintett ist zudem Finalist des Deutschen Jazzpreises 2019 und Viertplatzierter des Spard Jazz Awards 2021. 


2021 verlegt er seinen Lebensmittelpunkt nach Berlin und arbeitet als freischaffender Gitarrist, Komponist und Lehrer. Neben seinen aktuellen Projekten „Leon Plecity Quintett“, dem 10-köpfigen „Pangaea Ensemble“ und dem Sextett „Leon Plecity’s Extraordinary Machine“ schreibt er zudem die Musik für den Kurzfilm „The Three Colours Of Life“ von Kirill Milkus und arbeitet intensiv mit Künstler:innen der Berliner Jazzszene zusammen.